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Wer soll das bezahlen? Spritpreise steigen weiter an

Wieder einmal klettern die Spritpreise zu Beginn der Ferienzeit in die Höhe. Autofahrer müssen sich nach Ansicht von Experten weiter auf steigende Benzinpreise einstellen. Ein Ende ist nicht in Sicht.

„Wie immer nutzen Mineralölkonzerne die Reisezeit aus, um Benzinpreise vor dem langen Pfingstwochenende nochmals zu erhöhen“, kritisiert ein Sprecher des ADAC.
Gestiegene Spritpreise deuten darauf hin, dass Mineralölkonzerne ihre vor Reisewellen üblichen Preiserhöhungen bereits eingeleitet haben. Im bundesweiten Schnitt kostete der Liter Superbenzin am Dienstag 1,434 Euro und somit bereits 0,9 Cent mehr als in der Vorwoche. Diesel wurde demnach 0,8 Cent teurer und kostete 1,233 Euro. Weitere Preiserhöhungen sind nicht ausgeschlossen. Die Zeit des Autos als Volkswagen für Jedermann scheint längst vorbei. Zahlreiche Autofahrer legten bereits Beschwerde gegen überteuerte Kraftstoffpreise beim Bundeskartellamt ein – ohne Erfolg. „Da keinerlei Hinweise für Preisabsprachen zwischen den Konzernen vorliegen, gibt es keinen Grund zum Einschreiten“, teilte ein Sprecher der Behörde am Dienstag mit. Auch die Hoffnung vieler Urlauber gleich nach der deutschen Grenze billigeren Sprit zu erhalten, schwindet. In vielen Nachbarstaaten wurde in der letzten Woche ebenfalls massiv an der Spritpreisschraube gedreht.

Anhaltende Rekordpreise bringen nicht nur Autofahrer in Bedrängnis, sondern bedrohen auch zahlreiche Arbeitsplätze. Immer mehr Branchen warnen vor drastischen Folgen für Unternehmen und Angestellte. Mehrere tausend deutsche Firmen stehen schon jetzt vor Kündigungen oder sind von der Insolvenz bedroht. Betroffen sind vor allem Mitarbeiter im Taxi- und Transportgewerbe, Beschäftigte im Güterverkehr sowie Busgesellschaften und Fahrschulen. Viele Unternehmen sind nicht mehr länger in der Lage, die in den letzten Monaten drastisch gestiegenen Kosten für Kraftstoff zu tragen. Arbeitgeber sehen sich gezwungen, Personal abzubauen, um entstehende Mehrkosten ausgleichen zu können. „Bei weiteren Preiserhöhungen droht hunderttausenden Arbeitnehmern der Verlust ihrer Arbeitsstelle“, warnen Wirtschaftsexperten. Forderungen nach einer Senkung der Rohölpreise sowie der Mineralölsteuer werden daher immer lauter. „Verbraucher können nur entlastet werden, wenn durch staatlichen Eingriff eine Preisobergrenze festgelegt wird“, nimmt der ADAC den Staat in die Pflicht.

Um Kosten zu senken, rät der Automobilclub Autofahrern „zum frühzeitigen Hochschalten in den nächsten Gang sowie einer vorausschauenden und ökonomischen Fahrweise“. An roten Ampeln, verschlossenen Bahnschranken oder in Staus sollte der Motor abgestellt sowie auf überflüssige Gepäck- oder Fahrradträger verzichtet werden. Vor längeren Fahrten sollte zudem der Reifendruck kontrolliert werden. „Ein zu geringer Reifendruck vergrößert nicht nur den Rollwiderstand und erhöht den Spritverbrauch, sondern gefährdet auch die Sicherheit“. Überdies wird Autofahrern dazu geraten, Fahrgemeinschaften zu bilden oder auf Busse und Bahnen umzusteigen. „Durch Sparangebote lassen sich gegenüber dem Auto zwischen 25 und 35 Prozent der Kosten sparen“, so ein Sprecher des Automobilclubs. Für Personen, die weniger als 10.000 Kilometer im Jahr zurücklegen und nicht täglich auf das Auto angewiesen sind, kann Car-Sharing eine echte Alternative sein. Kunden leihen sich dabei gegen eine geringe Monatsgebühr Autos aus, ohne dabei Kosten für laufende Fahrzeug- oder Instandhaltung aufbringen zu müssen. Abgerechnet wird hierbei nach Fahrstrecke und Fahrzeit, wobei der Stundentarif sich in Höhe von zwei bis drei Euro bewegt. Berufstätige, die auf ihr Auto angewiesen sind, können durch den Umstieg auf mit Erdgas betriebene Fahrzeuge bares Geld sparen. „Bei einer jährlichen Fahrleistung von rund 15.000 Kilometern und einer Nutzungsdauer von vier Jahren lassen sich gegenüber einem Benziner fast 500 Euro im Jahr sparen, gegenüber einem Modell mit Dieselkraftstoff sogar bis zu 800 Euro“.

Mit einer Senkung der Spritpreise in den kommenden Wochen rechnen Experten indes nicht. „Aufgrund der weltweit begrenzten Ölreserven und der nach wie vor hohen Nachfrage kann Autofahrern kaum Hoffnung auf niedrigere Kraftstoffpreise gemacht werden. Zudem beginnen in wenigen Tagen die Sommerferien. Spätestens dann werden die Preise wieder ansteigen“, so der ADAC.
Autor: willipfaff

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